Ein Ekzem im Gesicht, am Hals und auf der Kopfhaut, das beim Schwitzen aufflammt? Malassezia ist eine Hefe, die auf der Haut fast aller Menschen lebt. Bei manchen Menschen mit atopischem Ekzem bildet das Immunsystem IgE dagegen. Unser Test prüft auf eine IgE-Sensibilisierung gegen vier einzelne Malassezia-Proteine, als Teil von 300 Allergenen und Allergenkomponenten, neben Milben, Pollen und Lebensmitteln.
Malassezia ist eine Hefe, also eine Pilzart, die sich von Hauttalg ernährt. Sie gehört bei fast allen Erwachsenen zur normalen Haut. In unserem Panel ist sie unter Schimmelpilzen und Hefen eingeordnet. Das Labor verwendet Malassezia sympodialis, eine der Arten, die am häufigsten auf der menschlichen Haut vorkommen.
Bei den meisten Menschen macht sie keine Probleme. Bei Menschen mit atopischem Ekzem ist die Hautbarriere schwächer. Dann kann das Immunsystem beginnen, IgE gegen Malassezia-Proteine zu bilden. Die Forschung bringt das vor allem mit Erwachsenen in Verbindung, deren Ekzem an Kopf und Hals sitzt. Man spricht manchmal von Kopf-Hals-Dermatitis.
Menschen mit einer Malassezia-Sensibilisierung haben meist schon ein atopisches Ekzem. Sie beschreiben das typische Ekzembild: gerötete, juckende, trockene Stellen an Gesicht, Augenlidern, Hals, Kopfhaut und oberer Brust, oft stärker bei Schweiß, Hitze oder Sport.
Malassezia spielt auch bei Schuppen, seborrhoischer Dermatitis und Pityriasis versicolor eine Rolle. Das sind keine IgE-Allergien, und ein IgE-Test ist keine Diagnose dafür. Anhaltende Hautprobleme solltest du ärztlich abklären lassen, zum Beispiel bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt.
Da Malassezia bei allen Menschen vorkommt, geht es nicht um den Kontakt, sondern darum, wie dein Immunsystem reagiert. IgE gegen Malassezia ist bei Menschen ohne Ekzem selten und bei Erwachsenen mit atopischem Ekzem recht häufig. Ein positives Ergebnis zeigt eine Sensibilisierung. Es sagt nicht, wie stark Malassezia deine Haut beeinflusst oder welche Behandlung passt. Das besprichst du mit einer Hautärztin oder einem Hautarzt.
Drei der Proteine im Panel ähneln menschlichen Proteinen. Bei manchen Menschen mit Ekzem kann IgE dagegen auch das passende menschliche Protein erkennen. Das ist ein Forschungsbefund. Du solltest ihn nicht in ein einzelnes Ergebnis hineinlesen.
Das Labor misst IgE gegen vier einzelne Proteine aus Malassezia sympodialis, als Teil von 300 Allergenen und Allergenkomponenten. Ein Gesamtextrakt von Malassezia gehört nicht zum Panel. Jeder Wert erhält im Laborbefund eine Klasse von Negativ bis Sehr hoch. So entsteht ein Muster, das du zu deiner Hautärztin oder deinem Hautarzt mitbringen kannst.
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Eine Probe per Fingerstich prüft IgE gegen 300 Allergene und Allergenkomponenten, von Birke und Erdnuss bis Katze und Hausstaubmilbe. Schick sie ans Labor. Etwa 5 Tage nach Eingang erhältst du für jedes einen Wert. Unsere verständliche Anleitung zeigt dir, wie du sie liest. Insgesamt 399 €, das sind 1,33 € pro Allergen.
Dein Immunsystem kann IgE gegen Malassezia bilden. Das ist bei Erwachsenen mit atopischem Ekzem recht häufig, vor allem an Kopf und Hals. Ein Test zeigt diese Sensibilisierung. Was sie für deine Haut bedeutet, beurteilt eine Hautärztin oder ein Hautarzt.
Malassezia spielt bei Schuppen, seborrhoischer Dermatitis und Pityriasis versicolor eine Rolle, aber das sind keine IgE-Allergien. Ein IgE-Test ist keine Diagnose dafür. Er zeigt nur, ob dein Blut IgE gegen Malassezia-Proteine enthält.
Nein. Malassezia ist eine andere Hefe. Die vier Marker im Panel sind bestimmte Malassezia-Proteine. Ein Ergebnis sagt nichts über Brot, Bier oder Candida aus.