Läuft deine Nase jedes Mal, wenn du den Mäusekäfig reinigst, oder jucken die Augen an Labortagen? Mausproteine sind zu Hause und bei der Arbeit ein bekanntes Allergen. Die Mäuse müssen dafür nicht einmal Haustiere sein. Unser Test untersucht dein Blut auf IgE gegen Mus m 1, das Hauptallergen der Maus. Es ist Teil von 300 Allergenen und Allergenkomponenten, neben Ratte, Hamster und anderen Tieren.
Das Hauptallergen der Maus ist Mus m 1, eines der wichtigen Urinproteine. Es gehört zur Familie der Lipocaline, kleiner Proteine, die Duftstoffe transportieren. Mäuse markieren alles mit Urin. So gelangt Mus m 1 auf Einstreu, Käfigböden und Oberflächen, trocknet und wird als Staub in der Luft aufgewirbelt. Es kommt auch in Haaren und Hautschuppen vor.
Weil das Allergen über Staub verbreitet wird, kannst du ihm begegnen, ohne eine Maus zu sehen. Studien haben Mausallergen in Wohnungen, Schulen und Büros gefunden, nicht nur in Laboren.
Typische Angaben sind Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase sowie juckende, tränende Augen, oft innerhalb weniger Minuten nach dem Umgang mit Mäusen oder dem Wechseln der Käfige. Manche Menschen bekommen juckende rote Quaddeln, wo eine Maus die Haut berührt oder gekratzt hat. Bei Menschen mit Asthma werden häufig Husten, pfeifende Atmung oder ein Engegefühl in der Brust genannt.
Die Allergie gegen Mäuse und Ratten gehört zu den bekanntesten berufsbedingten Allergien in Forschungslaboren. Übersichtsarbeiten nennen etwa 4 bis 30 von 100 Beschäftigten, die mit Labortieren arbeiten.
IgE gegen Maus zeigt eine Sensibilisierung. Es sagt nicht, ob du reagierst oder wie stark. Manche Menschen haben IgE gegen Maus, ohne im Umgang mit Mäusen Beschwerden zu haben.
Wenn du mit Mäusen arbeitest und bei der Arbeit Beschwerden bemerkst, sprich deinen betriebsärztlichen Dienst oder eine Ärztin bzw. einen Arzt darauf an. Sie können dein Ergebnis einordnen und sich dein Arbeitsumfeld ansehen.
Aus deiner Fingerstich-Probe misst das Labor IgE gegen ein einzelnes Mausprotein, als Teil von 300 Allergenen und Allergenkomponenten. Ratte, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, Katze und Hund sind im selben Panel enthalten. So siehst du, ob Maus allein auftritt oder Teil eines breiteren Musters ist. Dein Befund ordnet den Wert einer Klasse von Negativ bis Sehr hoch zu.
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Eine Probe per Fingerstich prüft IgE gegen 300 Allergene und Allergenkomponenten, von Birke und Erdnuss bis Katze und Hausstaubmilbe. Schick sie ans Labor. Etwa 5 Tage nach Eingang erhältst du für jedes einen Wert. Unsere verständliche Anleitung zeigt dir, wie du sie liest. Insgesamt 399 €, das sind 1,33 € pro Allergen.
Ja. Urin, Haare und Hautschuppen von Mäusen enthalten Allergene, vor allem ein Protein namens Mus m 1. Ein Bluttest zeigt, ob du IgE dagegen hast. Was das zusammen mit deinen Beschwerden bedeutet, kann dir eine Ärztin oder ein Arzt sagen.
Mausallergen verbreitet sich im Staub. Mäuse in Wänden, auf dem Dachboden oder im Keller können daher Allergen in Räumen hinterlassen, die sie selten betreten. Studien haben Mausallergen in Wohnungen und Schulen gefunden. Wenn deine Beschwerden drinnen stärker sind, lohnt es sich, neben Hausstaubmilbe und Schimmel auch Maus zu prüfen.
Er zeigt, ob dein Blut IgE gegen Mus m 1 enthält, neben Ratte und anderen Tieren. Bei Beschwerden am Arbeitsplatz sprich zusätzlich mit deinem betriebsärztlichen Dienst. Er kann deine Exposition betrachten und die nächsten Schritte besprechen.