Niesen und juckende Augen nach der Schicht im Schweinestall oder ein Husten, der nur auf dem Hof auftritt? Haut und Haare von Schweinen enthalten Allergene, aber im Schweinestall gibt es auch viele andere Reizstoffe. Unser Test untersucht dein Blut auf IgE gegen Schweineepithelien. Er gehört zu 300 Allergenen und Allergenkomponenten, neben Rind, Vorratsmilben, Schimmelpilzen und Schweinefleisch.
Schweine verlieren winzige Haut- und Haarflocken, die man Schuppen nennt. In einem geschlossenen Stall mischen sie sich mit Futterstaub, getrocknetem Mist, Bakterien, Ammoniak und Schimmelpilzsporen. So entsteht eine staubige, reizende Luft.
Nicht jeder Husten und nicht jeder Schnupfen im Schweinestall ist allergisch. Organischer Staub und Ammoniak können die Atemwege reizen, wenn man sie lange genug einatmet. Ein IgE-Befund hilft, beides zu unterscheiden: Er zeigt, ob dein Blut gezielt auf Schweineproteine reagiert.
Menschen mit einer Sensibilisierung gegen Schwein berichten häufig von Niesen, laufender oder verstopfter Nase und juckenden, tränenden Augen im Stall. Manche haben juckende Haut an Händen und Armen. Bei Asthma können Husten, Pfeifen beim Atmen oder ein Engegefühl in der Brust auftreten, die an Tagen ohne Hofarbeit nachlassen.
Futter und Einstreu bringen Vorratsmilben, Getreidestaub und Schimmelpilze in den Stall. Das sind bekannte Allergene auf Bauernhöfen. Sie sind im selben Panel enthalten.
Schweineschuppen einzuatmen und Schweinefleisch zu essen sind zwei verschiedene Kontakte. Die meisten Menschen mit einer Sensibilisierung gegen Schweineschuppen vertragen Schweinefleisch problemlos.
Einen bekannten Zusammenhang gibt es. Schweinefleisch enthält Schweine-Serumalbumin, das dem Katzen-Serumalbumin sehr ähnlich ist. Manche Menschen mit einer Sensibilisierung gegen Katzenalbumin reagieren auf Schweinefleisch, meist auf nicht durchgegartes oder getrocknetes. Das nennt man Schwein-Katze-Syndrom. Das Panel weist Schweinefleisch-Serumalbumin und Katzenalbumin in getrennten Zeilen aus, sodass du das Muster in einem Befund siehst.
Aus deiner Probe per Fingerstich misst das Labor IgE gegen einen Extrakt aus Schweineepithelien. Das gehört zu 300 Allergenen und Allergenkomponenten. Ein positives Ergebnis zeigt eine Sensibilisierung, keine bestätigte Allergie. In deinem Befund erhält der Wert eine Klasse von Negativ bis Sehr hoch. Wenn du bei der Arbeit Beschwerden hast, sprich mit deinem betriebsärztlichen Dienst oder mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Page last updated
Eine Probe per Fingerstich prüft IgE gegen 300 Allergene und Allergenkomponenten, von Birke und Erdnuss bis Katze und Hausstaubmilbe. Schick sie ans Labor. Etwa 5 Tage nach Eingang erhältst du für jedes einen Wert. Unsere verständliche Anleitung zeigt dir, wie du sie liest. Insgesamt 399 €, das sind 1,33 € pro Allergen.
Ja. Schweineschuppen enthalten Proteine, die eine Sensibilisierung auslösen können. Das betrifft vor allem Menschen, die mit Schweinen arbeiten. Ein Bluttest zeigt, ob du IgE gegen Schweineepithelien hast. Ärztinnen und Ärzte bewerten das zusammen mit deinen Beschwerden.
In Schweineställen gibt es organischen Staub, Ammoniak und bakterielle Partikel, die bei jedem die Atemwege reizen können. Ein IgE-Test zeigt, ob dein Blut gezielt auf Schweineproteine reagiert. Bei Beschwerden bei der Arbeit wende dich an deinen betriebsärztlichen Dienst oder an eine Ärztin oder einen Arzt.
Die meisten Menschen mit einer Sensibilisierung gegen Schweineschuppen vertragen Schweinefleisch. Die bekannte Ausnahme ist das Schwein-Katze-Syndrom, das mit Serumalbumin zusammenhängt. Unser Panel weist Schweinefleisch-Serumalbumin getrennt aus, sodass du es neben deinem Ergebnis zu Schweineschuppen siehst.